Produktion

Als Vorbereitung für die Ernte schneidet Salvatore die wilden Schosse ab,
damit die Netze ganz nahe an den Baum gelegt werden können.

Jetzt wird noch das Gras mit dem Fadenschneider gemäht.


Sobald die Netze den Boden gut bedecken,
kann mit der Handlese begonnen werden.


Ein schöner Behang! So macht die Lese Freude!


Betti widmet sich zuerst den vom Boden erreichbaren Ästen,
während Salvatore direkt auf den Baum oder auf die Leiter steht.



Sobald alle Oliven auf den Netzen sind, werden sie in die Kistchen abgefüllt
und die Lese geht am nächsten Baum weiter.


Ein volles Kistchen sollte ca. 20 kg wiegen!


Mit Salvatores selbst konstruierter "Garrette" geht der Transport zum Auto leichter!
(Die Garrette ist aus meinem alten Brabantia-Bügelbrett entstanden.)



Mittagspause! Auch Mira hat ihren Teil bekommen, obwohl sie
bereits unseren übrig gebliebenen Znüni heimlich verdückt hat!


Am Abend in der Ölmühle angekommen, werden unsere Oliven in die
Wanne geleert, das Förderband transportiert sie zum "Staubsauger" der
saugt Blätter und kleine Ästchen heraus .......


... dann werden sie gewaschen und durch das Rohr (rechts) in die Mühle befördert.


von der Mühle (links im Bild) wird der Olivenbrei in die Rührwanne befördert.

Der Olivenbrei wird in dieser Wanne während ca. 45 Minuten kontinuierlich gerührt.
Diese Phase ist wichtig, damit der Olivenbrei seine ganzen Inhaltstoffe an die Ölmoleküle
abgeben kann und das Öl das unvergleichliche Aroma entfalten kann.

Im Dekanter wird in einem Arbeitsgang Fruchtwasser, Öl und Trester getrennt.
Der Trester fühlt sich wie feuchtes Sägemehl an. Er wird wie Pellets zum Heizen
verwendet.


So fliesst unser "flüssiges Gold" nach der zweiten Zentrifuge in unseren
mitgebrachten Chromstahlkanister. (Pro 100 kg Oliven zwischen 8 und 13 Liter)


Seit zwei Jahren bringen wir unsere tägliche Ernte in dieses neue moderne "Frantoio". Die abgelieferten Oliven werden in die grossen grauen Kisten geleert und
dann mit dem Hubstapler in die Wanne zum Förderband geleert.

Das "Staubsaugen" und Waschen der Oliven laufen wie in der kleinen Ölmühle ab.
Das Mahlen, die Zeit des Olivenbreis in der Rührwanne und die Kaltextraktion
bei maximal 27 Grad C werden elektronisch gesteuert.


Das Warten hat sich gelohnt! Die Ernte 2014 war hervorragend, punkto Qualität und Quantität!
Wir haben insgesamt mehr als eine Tonne Oliven geerntet.




Im Anschluss an die gute Ernte haben unsere Bäume Pflege verdient. Salvatore und
Vito (ein guter Freund) verpassen der Hälfte unserer Bäume einen gründlichen Schnitt.


Rings um jeden Baum liegt ein Riesenhaufen abgetragener Äste .....



... und hier auf unserem Brandplatz werden diese gleich dem Feuer übergeben.
Das grüne, frisch abgeschnittene Holz brennt wegen des Ölgehalts wie Zunder.

 




Jeder frisch frisierte Baum erhält ein gutes Portiönchen der Asche als Dünger zurück.

 

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